r/Ratschlag • • 1h ago

Arbeitsplatz Kollegin schaut meinen Krankenschein an und zweifelt an meiner Krankschreibung. Dagegen vorgehen?

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Das ist nun schon ein paar Wochen her, aber mich hat einige Tage ein Magen-Darm-Infekt außer Gefecht gesetzt. Ich habe den Krankenschein an meine Chefin und ans Büro weitergeleitet. Jetzt habe ich im Nachhinein herausgefunden, dass eine Kollegin, die es generell bisschen auf mich abgesehen hat, bei unserer Chefin nachgefragt hat ob sie meinen Krankenschein sehen darf. Warum auch immer haben die beiden zusammen drüber geschaut und in Folge dessen war meine Kollegin unbegründet der Meinung ich hätte krank gefeiert und fing an das zu verbreiten. Mal abgesehen davon, dass ich das so oder so lächerlich finde, ist das doch auch schon rein auf den Datenschutz bezogen nicht zulässig oder?


r/Ratschlag • • 18h ago

Die kleinen Dinge des Alltags Soll ich es ihr sagen?

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Ich (w) arbeite in einer Bäckerei. Ab und an kommt eine Kundin etwa in meinem Alter und ich bin jedes Mal hin und weg von ihrer Ausstrahlung.

Ich habe kein romantisches Interesse (bin in einer festen hetero Beziehung) aber ich mag ihren style und ihr Lächeln bringt mich jedes Mal dazu ebenfalls breit zu lächeln.

Leider ist sie auch noch die perfekte Kundin , die genau weiß, was sie will und alles sagt was ich muss, sodass sie auch schnell wieder weg ist. Viel Raum für smalltalk ist da also nicht..

Soll ich ihr sagen, dass ich ihre Ausstrahlung einfach total toll finde? Und wenn ja wie würdet ihr es machen. Oder ist das unpassend am Arbeitsplatz?


r/Ratschlag • • 16h ago

Arbeitsplatz Chef kündigt und droht "er wird sich schon was einfallen lassen" damit ich beim Arbeitsamt Konsequenzen bekomme

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Hi, ich bin gerade gekündigt worden. Eigentlich würde ich mich sogar darüber freuen aber WIE das ganze passiert ist, bringt mich richtig auf die Palme. Ich bin schon lange unzufrieden in meinem Job, hab aber alles erledigt wie es gefordert war und halt nebenbei Bewerbungen geschrieben. Heute ist die Sache eskaliert. Ich hatte heute ein Gespräch mit der Chefin und der marktleiterin und habe da halt gesagt, dass ich vor have zu gehen aber das erst mache wenn ich eine neue Stelle gefunden habe. An sich war das Gespräch ganz normal, wir haben auch alle normal miteinander geredet. So weit zu gut, jetzt kommt dazuzu, dass ich momentan angeschlagen bin und letzte Woche erst krank war aber wieder auf Arbeit kam weil ich dachte passt schon. Vorhin habe ich kurz mit meiner marktleiterin geredet, weil ich gemerkt habe dass ich definitiv zum Arzt gehe weil es mir gegen Abend immer beschissener ging. Natürlich kam gerade da der Hauptchef dazu und ging mich an, ob ich mir nicht langsam mal blöd vorkomme und was mir einfällt. Ich war komplett geschockt und hab einfach nur gemeint: ja aber, ich bin halt wirklich erkältet. Seine Antwort: jaja.

Ich war richtig pissed, als ob ich das als Ausrede nehme! Ich hab immer gearbeitet wenn ich eigentlich krank war und das eine Mal wo ich endlich mal auf mich achte kommt so ein Spruch?! Ich bin in den pausenraum, hab mich umgezogen und wollte gehen als mich meine marktleiterin aufhielt und mich bat noch zu warten, der Chef wolle mir noch was geben.

Paar Minuten später kommt er rein, drückt mir richtig nen Zettel in die Hand und sagt: so, jetzt raus hier und das wird beim Arbeitsamt Konsequenzen mit sich ziehen.

Ich, noch mehr geschockt: weil ich krank war?!

Er: ich werde mir schon was einfallen lassen.

Ich hab nie irgendwas gemacht was gegen meinen Arbeitsvertrag verstößt. Immer das gemacht was von mir verlangt wurde und jetzt bekomme ich sowas um die Ohren geknallt.

Mein Kopf läuft natürlich jetzt auf Hochtouren, ich überlege ob ich was Hardcore verbotenes gemacht habe, was so eine Assi Reaktion rechtfertigt aber mit fällt nur eins ein:

Wir sind im Lager meistens 3-4 Mitarbeiter und es ist in letzter Zeit öfter vorgefallen, dass wenn wir auch nur ne Minute mal miteinander geredet haben, auch wenn wir nebenbei verräumt haben, plötzlich die marktleiterin vor uns stand und uns anging warum wir miteinander reden. Da kam natürlich sofort der Gedanke, dass da jemand Big Brother spielt und wir haben als gag immer mal wieder abwechselnd faxen in die Kameras gemacht um zu schauen ob er uns wirklich beobachtet. Jetzt hab ich schiss, dass er mich beobachtet hat wie ich vorhin nen Mittelfinger kurz in eine Kamera gehalten hab und das gegen mich benutzt.

Darf er das überhaupt, also wenn es wirklich darum geht dass er uns durch die Kameras beobachtet? Ich weiß ich muss morgen eh sofort zum Amt und werde denen alles erklären aber kann er mir aus sowas einen Strick drehen? Das war ja nur heute und vielleicht für fünf Sekunden aber das war weit bevor alles eskaliert ist.

Muss ich irgendwas befürchten oder kann ich einfach dem Amt alles Normal erklären ohne Angst zu haben eine Sperre zu kassieren? Vor allem der Spruch: ich lass mir was einfallen. Was soll das?

Edit: Rechtschreibung

  1. EDIT: ich habe ganz vergessen dass ich ja gar kein ALG 1 bekommen kann weil das vor meiner neuen Arbeitsaufnahme ausgelaufen ist. Das Jobcenter ist für mich zuständig und vorhin habe ich herausgefunden, dass die gar keine Sperre verhängen sondern im höchsten Fall Sanktionen von 10% bis zu 30% Abzug bei Grundsicherung reinballern.

Das heißt mein Chef hat mir einfach so gedroht, ohne dass dabei was rum kommt...wie so ein emotionales Kind beim zocken. Und ich hab mir die ganze Nacht Gedanken gemacht, wow.


r/Ratschlag • • 13h ago

Gesundheit Schlechte Erfahrung beim Erstgespräch mit der Psychologin - Beschwerde einreichen?

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Ich bin seit drei Jahren in tiefenpsychologischer Therapie und wirklich dankbar dafür, meine Therapeutin hat mir unglaublich viel geholfen. Letztes Jahr ist mir dann etwas Traumatisches passiert, und seitdem habe ich Zwänge. In einer Klinik habe ich sechs Wochen lang Verhaltenstherapie gemacht und gemerkt: Das hilft mir bei genau diesen Symptomen richtig gut. Deshalb möchte ich jetzt wechseln. Meine Therapeutin weiß Bescheid und unterstützt das.

Heute hatte ich ein Erstgespräch bei einer neuen Therapeutin. Schon von Anfang an war sie die ganze Zeit sehr von oben herab und abwertend. Ich war offen, hab alles erklärt, aber sie hat immer wieder nachgefragt, warum ich denn wechseln will, wenn ich meine Therapeutin doch gut finde. Ich hab es bestimmt viermal erklärt und hatte das Gefühl, gegen eine Wand zu reden. Irgendwann fiel der Satz, sie wolle verstehen, „was das hier für ein Zirkus“ sei. Und sie konnte nicht nachvollziehen, warum ich nach so viel Therapie überhaupt noch Hilfe brauche. Als ich das Trauma erwähnt habe, hat sie ziemlich ruppig nach Details gebohrt, nach 20 Minuten Kennenlernen.

Ich weiß, dass die Chemie einfach nicht gestimmt hat, und das ist okay. Aber sie hätte das ja auch einfach sagen können, statt mich so zu behandeln. Ich hab danach erstmal ganz viel geweint und bin immer noch ziemlich durch.

Hat jemand von euch so etwas erlebt? Habt ihr euch irgendwo beschwert, zum Beispiel bei der Psychotherapeutenkammer, oder es einfach hinter euch gelassen? Und wie seid ihr damit klargekommen?


r/Ratschlag • • 46m ago

Arbeitsplatz Panikattacken vor Bürotagen - Wie soll ich beruflich weitermachen?

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Hallo zusammen,

ich (M25) habe vor kurzen mein Studium abgeschlossen (Master im Bereich Logistik) und arbeite jetzt als Zeitarbeiter in einem größeren Unternehmen, welches ca. 2h entfernt von meinem Wohnort ist. Das Onboarding lief gut und schnell wurde ich darüber informiert das wir ca. 80 - 90 % Homeoffice haben, soweit so gut. Nun ist es aber so das ich vor den Bürotagen konstant Symptome (Zittern, Magen-Darm Schmerzen, Atemnot, Durchfälle, Stimmungseinbrüche, Antriebslosigkeit) bis hin zu Panikattacken bekomme. Nachdem ich so 2-3 Bürotage absagen musste, habe ich das Gespräch mit meinem Chef gesucht, dieser war sehr verständnisvoll und hat mir gesagt das ich nicht kommen muss zu diesen wenigen Tagen, da ich meine Tätigkeiten gut im HO erledigen kann. Trotzdem setzt es mich unter Druck, wenn Kollegen nach mir Fragen und sich im Büro treffen wollen und ich am Ende dann nicht erscheinen kann. Mein Vertrag bei der aktuellen Firma läuft bis Ende 2027, Probezeit bis Februar 2027.

Probleme dieser Art mit körperlichen Symptomen bei bestimmten Situation draußen (Schule/Uni) hatte ich bereits in der Vergangenheit in unterschiedlicher Intensität, aber noch nie mit Panikattacken.

Nun meine Frage: Wie soll ich weitermachen?

Sollte ich meine direkten Kollegen informieren, das ich aus gesundheitlichen Gründen nur selten im Office sein werde?

Sollte ich mir eine Therapie suchen? Wenn ja wie ist der Prozess dahinter? Also wie kommt man an einen Platz?

Oder sollte ich mir auf lange Sicht eine Full-Remote Stelle suchen? Aus meiner Sicht wäre das ebenfalls eine Lösung, da ich im HO keine Probleme habe. Jedoch weiß ich nicht wie realistisch es ist eine solche Stelle zu finden in meinem Bereich...

PS: Das ist mein erster Post hier, also wenn etwas mit dem Post nicht stimmt oder er in einen anderen Subreddit gehört, weißt mich gerne daraufhin.

Danke an alle :)


r/Ratschlag • • 21h ago

Geld und Finanzen 30000€ Online Casino verzockz

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Hallo ihr Lieben,

Ich (24 M) brauche dringend Hilfe, seit diesem Monat bin ich mit Glücksspiel in Kontakt gekommen und habe insgesamt nun 30000€ verzockt.

Ich fühle mich extrem leer und möchte einfach mit allem abschließen, die Sperrung ist bereits beantragt und die Suchtberatung wurde ebenfalls kontaktiert. Mir ist einfach nur übel und ich weiss nicht mehr weiter, es ist fast 80% von meinem
Ersparten gewesen.

Wie lebe ich nun weiter und finde zu einem
Normalen Leben zurück…

Edit: Danke für so viele Antworten, habe mir alles durchgelesen. Ich werde und muss es als Lehrgeld abstempeln, eine Sperre ist bereits vorhanden und eine Beratung wird noch stattfinden…

FYI: es war hauptsächlich Roulette in hohen Summen, keine Automaten. Alles bei einem
Illegalen Online Casino… wusste nicht mal dass es Lizenzen dafür benötigt in Deutschland. Kenne mich ja mit nix aus hier.


r/Ratschlag • • 3h ago

Urlaub/Reisen/Ausflüge Spezifische Flughafen-Zwischenstopp-Gebiete meiden aktuell V

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Hallo Leute

Kurze Randnotiz: ich tu mich wirklich extrem schwer mit Flügen buchen, generell, nicht nur aufgrund der Lage im Nahen Osten, aber gerade deshalb nochmal mehr.

Ich will/muss (aufgrund Fernbeziehung) nach Sydney. Sehr viele Layover sind in Qatar (Hamad) sowie in Dubai.

Ich könnte die Regionen umgehen wenn ich einfach mehr Geld in die Hand nehme, aber ich stelle mir die Frage ob das wirklich nötig ist. Wenn es unsicher wäre, würde doch keine Airline das Risiko in Kauf nehmen, oder ?

Ich bin leider noch nicht so extrem viel im Leben geflogen dass ich sagen könnte „wird schon nicht so schlimm sein“. Es wird, nach kurzer Recherche, abgeraten, Hamad anzufliegen aber eher bezüglich Verspätungen bspw durch kurzfristigen Flugroutenänderungen.

Gibt es zudem Airlines von denen ihr mir auf Langstreckenflücken nach Australien abraten würdet? Ich fliege ohnehin nur Economy.

Sollte ich Nah-Ost Gebiete meiden und mich bspw eher Richtung Asien (HongKong, Singapur, …) orientieren oder denkt ihr ich mache mir zu viel Sorgen ?


r/Ratschlag • • 36m ago

Mental Health Alleine Geburtstag feiern

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Vorab: ich habe chat gpt meinen Text überarbeiten lassen.
Ich habe am 06.01. Geburtstag und würde gerne etwas unternehmen. Dieses Jahr habe ich mich nach fast acht Jahren Beziehung von meiner Ex getrennt. Da sie gleichzeitig mein einziger enger Freund war, stehe ich momentan ziemlich alleine da. 😅 Ich habe zwar Arbeitskollegen, aber das ist eben etwas anderes als richtige Freunde.
Ich bin eher introvertiert und habe auch mit sozialer Phobie zu kämpfen. Trotzdem möchte ich an meinem Geburtstag nicht einfach nur zu Hause sitzen, sondern gerne etwas erleben, vielleicht auch mal wieder ausgehen oder etwas Neues ausprobieren.
Ich überlege, für zwei Tage ans Meer in die Niederlande zu fahren, weil das relativ günstig wäre. Allerdings mache ich mir Gedanken wegen des Wetters. Es wäre natürlich schade, wenn ich extra hinfahre und es dann die ganze Zeit regnet.
Deshalb wollte ich mal fragen, was man an seinem Geburtstag alleine unternehmen könnte. Vielleicht habt ihr ja Ideen für schöne Ausflüge, Veranstaltungen oder andere Aktivitäten, die man auch alleine machen kann. 😊


r/Ratschlag • • 6m ago

Mental Health Sammelpost: Zwei Jahre Fragen zu Kontrolle, Erwartungen, Selbstwert, Ängsten und meinem eigenen Weg

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Hallo zusammen,

ich (gleich 24, männlich, Autismus-Spektrum diagnostiziert) habe in den letzten zwei Jahren in verschiedenen Subreddits viele einzelne Posts geschrieben: über meine Eltern, mein Studium, mein Auslandssemester, Wohnen, Freundschaften, Geld, Essen, Ängste und meine Berufswünsche. Beim Zurückblättern ist mir aufgefallen, dass fast alle Fragen um dieselben Knoten kreisen. Deshalb fasse ich hier alles zusammen, in der Hoffnung, dass ihr das Gesamtbild besser einordnen könnt als die Einzelposts. Der Text ist lang, aber nur der Zusammenhang zeigt, worum es mir wirklich geht. Anlass dafür ist, dass ich rezent recht krank war und viel über mein Leben nachdenken konnte. Dies wird voraussichtlich mein letzter Beitrag zu dem Thema hier bleiben, sofern es beim Status Quo bleibt.

Ausgangslage

Ich bin ein in finanziellen sehr soliden Verhältnissen aufgewachsenes Einzelkind und studiere weit vom Elternhaus entfernt, über zehn Stunden Autofahrt. Meinen Bachelor in Geographie habe ich in Regelstudienzeit abgeschlossen, inklusive eines Auslandssemesters, das mich stark belastet hat. Jetzt bin ich im 3. Semester meines Masters. Neben der Autismus-Diagnose vermute ich bei mir auch ADHS-Anteile. Finanziell hänge ich bis ungefähr Ende 2027 vollständig an meinen Eltern, mein Vater ist zudem Bürge beziehungsweise Mitmieter meiner Wohnung. Nachdem ich aus meiner WG ausziehen musste, habe ich meine erste eigene Wohnung bezogen.

Kontrolle und Überwachung durch meine Mutter

Dieses Thema zieht sich durch fast alle meine Posts. Meine Mutter handelt nach eigener Aussage aus Angst um ihr einziges Kind, doch die Auswirkungen auf mich sind gravierend. Bis ich 22 war, konnte sie mein Handy orten, teils täglich. Später wurde das auf „Ich frage vorher“ umgestellt, aber wenn ich dann tatsächlich Nein sage, folgt sofort Panik. Sie ruft mehrfach am Tag an, und wenn ich nicht rangehe, ruft sie meinen Mitbewohner an. Einmal war sie kurz davor, die Polizei zu rufen, weil mein Akku im Supermarkt leer war. Während einer einzigen Vorlesung hat sie bis zu acht Mal versucht, mich zu erreichen. Wenn ich mit Zug oder Bus fahre, will sie Ankunftszeiten, Umstiegszeiten und Wegstrecken wissen.

Auch meine Privatsphäre ist kaum geschützt. Schränke, Taschen und Jackentaschen werden durchsucht und neu sortiert, manche Dinge wurden einfach weggeworfen. Mir wurde einmal angedroht, meine Zimmertür abzumontieren. Sie wollte meine erste Wohnung selbst einrichten und bei ihrem Besuch allein dort bleiben, während ich einen Tag mit Kommilitonen verbringe. Nun möchte sie wöchentlich per Videocall prüfen, ob meine Wohnung sauber und aufgeräumt ist, weil ich an einem 38-Grad-Tag das Fenster offen gelassen hatte.

Alleine zu reisen ist mir faktisch verboten, weil die Welt „gefährlich“ sei. Gleichzeitig soll ich unbedingt reisen, nur eben nicht allein. Wenn ich Dinge selbst regeln will, etwa ein vergessenes Möbelstück bei meinen Ex-Mitbewohnern abholen, heißt es, sie sei dann ja nur noch für die „Geldspritze“ da. Eine Nachreise nach einer Summer School war nur nach großem Widerstand und vielen Tränen möglich.

Ich habe versucht, Grenzen zu setzen: Anrufe seltener angenommen, Gespräche abrupt beendet, manchmal auch patzig geantwortet. Ein Restaurantbesuch, bei dem ich ihr sagen wollte, dass ich das nicht mehr lange mitmache, endete damit, dass es nur noch um meine angebliche Respektlosigkeit ging. Weiter bin ich bisher nicht gegangen.

Erwartungen und Bewertung, vor allem durch meinen Vater

Mein Vater erwartet zwei Master oder eine Promotion, abgeschlossen bis 27 oder 28. Alternativen gibt es für ihn nicht. Er stammt aus bescheidenen Verhältnissen, hat sich hochgearbeitet und konnte selbst nie weiterführend studieren. Ich spüre den Druck, das zu erreichen, was ihm verwehrt blieb. Aussagen wie „Der Doktortitel ist das wenigste, was man haben kann“ oder „Ein Master ist heute wie früher das Abi“ prägen mein Bild von mir. Über Quereinsteiger macht er sich lustig, und Therapie hält er für Schwäche, früher habe man eben durchgehalten. Schon in meiner Kindheit wurden Sport und bestimmte Instrumente verboten, später prägte er auch meine politische Ausrichtung. Ich nehme seine Worte oft wie Weisungen und habe Angst vor ihm.

Meine Mutter bewertet dagegen ständig mein Aussehen und mein soziales Leben. Haarausfall, Untergewicht, Kleidung und sogar mein WhatsApp-Profilbild sind Dauerthemen. Sie hat mir gesagt, ich würde ohne Medikamente und Gewichtszunahme nie eine Partnerin finden. Wenn ich Silvester allein verbringe, weint sie und sagt, ich hätte keine Freunde. Sie erzählt mir außerdem ständig, was im Heimatort angeblich über mich geredet wird, und ich merke, dass ich mein Verhalten danach ausrichte. Streiten meine Eltern wegen meiner Berufswünsche, fühle ich mich dafür verantwortlich. Sie sagen zwar immer, ich entscheide selbst, aber ich glaube es ihnen nicht.

Das zeigt sich auch bei Nebenjobs: Gewisse Studijobs darf ich nicht ausüben, weil sie nicht den sozialen Erwartungen meiner Familie entsprechen. Es geht dabei weniger um die Tätigkeit selbst als darum, wie sie nach außen wirkt und was im Umfeld darüber gesagt werden könnte. Dadurch fällt ein großer Teil der Möglichkeiten weg, mir etwas Eigenes zu verdienen und unabhängiger zu werden. Bestimme Jobs, vor allem im Handel und der Gastronomie sind komplett tabu, aus Klassismus, der nach meiner Ansicht zum racial profiling dient (unterschwellig „diese jobs machen nur Ausländer“).

Studium: Durchhalten ohne Überzeugung

Ich habe direkt nach dem Abitur studiert, weil ein Gap Year (trotz finanzieller Möglichkeit) oder eine Ausbildung nicht vorgesehen waren, und ein Fach gewählt, in dem ich in der Schule gut war. Spätestens seit dem dritten Semester bin ich innerlich ausgestiegen. Ein Abbruch war trotzdem nie denkbar: wegen des Lebenslaufs, der verlorenen Zeit, des Geldes und der Enttäuschung der Familie. Ich ziehe Dinge bis zum Umfallen durch und kenne die Haltung „probieren wir es mal, schauen wir, was wird“ überhaupt nicht.

Der Bachelor lief mit durchschnittlichen Noten und oft mit sehr wenig Lernaufwand. Ich habe nie richtig gelernt, wie ich lerne, weil früher meine Mutter mit mir gelernt hat und ich nachher das Auswendiglernen vernachlässigt habe. Ich schiebe alles bis zum Schluss auf, und mein Schlafrhythmus bricht zusammen, sobald ich Angst habe. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, mein Abitur und meinen Bachelor „nicht verdient“ zu haben, obwohl ich beides in Regelzeit geschafft habe.

Meine Interessen wechseln alle paar Wochen: Physik und Mathematik, Fahrplangestaltung, Theologie, Schiffbau, Palliativpflege, Bildungspolitik. Ich lerne viel dazu, verliere aber das Interesse, sobald es um Spezialisierung geht. Offen ist für mich, ob ich den Plan „zweiter Master“ nur verfolge, um Zeit zu gewinnen, oder ob ich ehrlich fragen sollte, was ich eigentlich will. Ein Abbruch würde bedeuten, dass ich zurück ins Elternhaus müsste, und das kann ich mir nicht vorstellen.

Das Auslandssemester

Mein Auslandssemester im französischsprachigen Ausland war der bisher schwierigste Abschnitt meines Studiums. Ich bin mit Eifer hingegangen und habe mir sogar ein Ticket für Freizeitangebote gekauft, aber keinen einzigen Cent davon genutzt. In den Einführungswochen habe ich keinen Anschluss an Gruppen gefunden. Auf Social Media habe ich dann gesehen, wie genau diese Gruppen gemeinsam Dinge unternehmen, während ich an sechs Abenden pro Woche allein in der Wohnung saß. Das einzige, was mir Halt gab, war der Unichor, aber das war nur ein Abend pro Woche. Die Kommilitonen kannten sich seit zwei Jahren, die anderen Austauschstudierenden schienen immer beschäftigt, und ich habe mich nicht getraut zu fragen.

Am Wochenende habe ich die Wohnung gar nicht mehr verlassen. Wegen der angespannten Sicherheitslage vor Ort (es gab Schießereien und Tote auf offener Straße) wollte ich nichts allein unternehmen, und mein Skizeug habe ich gar nicht erst mitgenommen, weil es eh „keinen Zweck“ hatte. Mein Schlafrhythmus war über einen Monat zerstört: Ich ging gegen 10 Uhr schlafen und stand erst um 17 Uhr auf, und wenn ich morgens etwas hatte, schlief ich höchstens zwei Stunden. Ich war über Wochen ständig den Tränen nahe, hatte leichte Panikattacken, und von drei Prüfungen habe ich zwei danach vermasselt. Einmal hatte ich am Vortag einer Abgabe auf Französisch bei null Wörtern angefangen, und ich habe mich mit Reddit wachgehalten, statt zu arbeiten.

Dazu kam der Verwaltungsaufwand. Mein Learning Agreement war nicht unterschrieben, ohne dass ich es bemerkt hatte, und ich wusste lange nicht, ob mir Leistungen angerechnet würden. Ich hatte Heimweh nach meiner Uni und meiner WG, nicht nach meiner Familie, und ich kam mit dem fremden System nicht zurecht. Meine Eltern haben in dieser Zeit die Handyortung wieder stärker genutzt und mich mindestens zweimal täglich angerufen. Ich habe es toleriert, solange ich dort war, mit dem Plan, danach „neue Saiten aufzuziehen“. Finanziell ging es mir in dieser Zeit eigentlich gut, mit Unterhalt, Erasmus-Zuschuss und Stipendium. Trotzdem habe ich nur einmal am Tag gegessen, das Zimmer bei rund 15 Grad nicht geheizt und wochenlang keine Wäsche gewaschen, weil mir alles zu teuer vorkam. Ich glaube, dass sich viele meiner heutigen Muster in diesen Monaten verstärkt haben: der Rückzug, die Angst, andere zu stören, und das Gefühl, alles allein bewältigen zu müssen.

Beruf: der Traum vom Lokführer und die Angst vor Bewerbungen

Seit meiner Kindheit ist es mein Traum, Züge zu fahren. Diese Faszination wurde zu Hause klein gehalten, auch wegen meiner Diagnose, denn meine Mutter findet das „zu sehr Autismus-Klischee“. Deshalb wissen meine Eltern nichts davon, und ich erzähle anderen, ich wolle in die Forschung, obwohl ich dabei nichts fühle. Abends gehe ich manchmal zu kleinen Bahnhöfen und spüre den Fahrtwind der durchfahrenden Schnellzüge. Das gibt mir für einen Moment Ruhe.

Ich denke ernsthaft über einen Quereinstieg nach, weiß aber, dass ich dafür vermutlich einen zumindest zeitweisen Bruch mit meiner Familie riskiere. Dazu kommt die Angst vor Bewerbungen überhaupt. Sobald ich mich auf eine Stelle bewerben möchte, erscheint mir alles zu kompliziert: Unterlagen, Abläufe, mögliche Fehler. Ich sehe nur Probleme und keine Lösungen. Gleichzeitig befürchte ich, Menschen in der Firma nur von ihren eigentlichen Aufgaben abzuhalten, wenn ich eingestellt würde oder auch nur nachfragen müsste. Daneben denke ich immer, dass andere Menschen viel besser für diese Arbeit geeignet wäre. Ich habe wenig Praxiserfahrung, meine bisherigen Ferienjobs habe ich über Beziehungen bekommen, und ich hatte noch nie ein richtiges Vorstellungsgespräch. Ich schreibe Bewerbungen und lösche sie wieder, weil ich glaube, dass niemand sie lesen will. Dabei spreche ich mehrere Sprachen fließend und bin analytisch stark, traue mir das aber selten zu. Der Traumberuf fühlt sich mit jedem Studienschritt weiter weg an. Als ich meine Bachelorurkunde abgeholt habe, war da nur Leere.

Ängste und Kontrollrituale im Alltag

In meiner aktuellen Wohnung habe ich Angst zu kochen, weil ich die Wohnung beschädigen könnte und die Kaution nicht zurückgezahlt würde. Diese Angst hat sich inzwischen ausgeweitet: Ich fürchte Erdbeben, weil dabei Dinge aus dem Schrank fallen und den Boden beschädigen könnten. Dazu kommen Kontrollhandlungen. Wenn ich die Wohnung verlasse, überprüfe ich drei- bis viermal, ob alles ausgeschaltet und alle Fenster geschlossen sind. Ich weiß, dass das übertrieben ist, kann es aber nicht lassen. Die Angst, etwas kaputt zu machen oder anderen zur Last zu fallen, steckt in fast jedem Bereich meines Lebens. Wenn ich tatsächlich einen (minimalen) Schaden bemerke, dann versinke ich in Selbstbestrafung, esse für einen Tag gar nichts mehr.

Selbstabwertung, Selbstverletzung und dunkle Gedanken

Das ist der Teil, der mir am meisten Sorgen macht. Bei Fehlern, Niederlagen, einem verpassten Bus oder einem Streit reagiere ich extrem hart gegen mich selbst. Ich schreie, ich sei der dümmste Mensch auf diesem Planeten und hätte nicht verdient zu leben. Ich schlage mich mit Gegenständen, einem Gürtel oder Stiften, zerstöre Dinge, trete gegen Mülltonnen, ritze mich und deute Würgen an, teils auch in der Öffentlichkeit. Bei Erfolgen spüre ich dagegen fast nichts. Meltdowns passieren vor allem in Situationen mit meinen Eltern, wenn ich unter Druck oder Provokation stehe.

Es gab Phasen, in denen ich an Suizid gedacht habe, besonders an Bahnsteigen, an hohen Fenstern oder beim Anzünden einer Kerze. Ich habe auch schon geschrieben, dass ich keine Angst vor dem Sterben habe. In letzter Zeit habe ich das Gefühl, dass sich diese Handlungen steigern und gefährlicher werden. Eine Therapie habe ich bisher nicht begonnen, aus Angst, jemandem „den Platz wegzunehmen“, und wegen der Haltung meines Vaters. Mir ist inzwischen klar, dass das kein Schach-Problem ist, sondern ein Muster, das sich durch alle Lebensbereiche zieht.

Soziales Leben, Wohnen, Körper und Geld

Ich habe wenige enge Freundschaften, Kontakte versanden, und bei vielen bin ich mir nicht sicher, ob es echte Freundschaften sind. In WGs habe ich aus Angst, zu stören, kaum gekocht und mich zurückgezogen. Am Ende wurde ich gebeten auszuziehen, was eine schwere Krise ausgelöst hat. Dazu kommen die Angst vor dem Alleinbleiben und Alleinsterben, FOMO und gleichzeitig Lähmung, und das Gefühl, meine Jugend verpasst zu haben.

Meine Eltern bezeichnen mich als stark untergewichtig, obwohl Ärzte seit Jahren nichts finden und meine Blutwerte unauffällig sind. Zuletzt gab es den Druck, sechs bis sieben Mahlzeiten am Tag zu essen, verbunden mit der Drohung künstlicher Ernährung. An antriebslosen Tagen esse ich dagegen fast nichts oder nur Fast Food und rohe Nudeln. Der Haarausfall ist ein Dauerthema, ich nehme teure Medikamente, die meine Eltern bezahlen, und fühle mich dabei nicht gefragt.

Was alle Posts verbindet

Wenn ich alles nebeneinanderlege, sehe ich sieben Muster:

  1. Fremdbestimmung: Entscheidungen werden für mich getroffen, kontrolliert oder bewertet, bis hin zur Frage, welche Jobs ich annehmen darf.

  2. Angst vor Enttäuschung: Ich richte mein Verhalten danach aus, ob sich jemand für mich schämen könnte.

  3. finanzielle Abhängigkeit: Jede klare Grenze fühlt sich riskant an.

  4. harte Selbstkritik: Kleine Fehler lösen Selbstabwertung, Meltdowns und Selbstverletzung aus.

  5. Angst vor Fehlern und davor, Schaden anzurichten oder zur Last zu fallen, bis hin zu Kontrollritualen und Vermeidung (Kochen, Bewerben).

  6. ein fehlender Zugang zu eigenen Wünschen: Ich weiß, was mich begeistert, traue mich aber nicht, es auszusprechen.

  7. Rückzug und Erschöpfung in Form von Antriebslosigkeit, Schlafproblemen und Isolation, wie im Auslandssemester besonders deutlich.

Ich sehe das Muster inzwischen klar. Trotzdem scheitere ich im entscheidenden Moment: Ich rechtfertige mich, verhandle oder tue am Ende doch, was von mir erwartet wird.

TLDR: Ich hale mein Leben nicht mehr aus, fühle mich immer am falschen Platz, und komme daraus nicht heraus.

Danke an Claude um mir das alles zusammenzufassen.


r/Ratschlag • • 2h ago

Mental Health Starke Einschlafprobleme durch Angst – helfen Melatonin oder verschreibungspflichtige Medikamente?

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Hey zusammen,

ich habe momentan wieder ziemlich starke Einschlafprobleme, die mich psychisch sehr belasten. Ich bin teilweise total müde, kann aber trotzdem nicht einschlafen. Je länger ich wach liege, desto mehr mache ich mir Gedanken darüber, dass ich nicht schlafen kann und welche Folgen das haben könnte. Dadurch setze ich mich wahrscheinlich noch mehr unter Druck.

Ich habe bereits hoch dosierten Baldrian ausprobiert. Davon war ich vielleicht etwas ruhiger, aber eingeschlafen bin ich trotzdem nicht wirklich.

Jetzt überlege ich, ob ich Melatonin ausprobieren oder mit meinem Arzt über verschreibungspflichtige Schlafmittel sprechen soll. Ich würde mir etwas wünschen, das mir beim Einschlafen hilft und mich gleichzeitig etwas beruhigt. Psychisch geht es mir momentan allgemein nicht besonders gut.

Meine Fragen:

- Hat jemand ähnliche Einschlafprobleme durch Angst oder ständiges Grübeln?

- Hat euch Melatonin (z. B. als Spray von dm) tatsächlich beim Einschlafen geholfen?

- Hat jemand Erfahrungen mit verschreibungspflichtigen Medikamenten wie Mirtazapin oder Trazodon gemacht?

- Gibt es Medikamente, die sowohl beim Schlafen als auch bei Angst helfen?

- Konntet ihr eure Schlafprobleme langfristig wieder in den Griff bekommen?

Ich würde mich wirklich über eure Erfahrungen freuen, weil mich die Situation gerade ziemlich fertig macht.


r/Ratschlag • • 13h ago

Arbeitsplatz Wie Bewerbungsgespräche bei vollzeitjob führen? Probezeit - kein Urlaub

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Hallo Ihr Lieben, vielleicht hat hier ja jemand einen Tipp für mich.

Ich habe vor einem Monat einen neuen Job begonnen. Absolut miese Bezahlung, täglich 9-18 Uhr im Office, dazu ziemlich außerhalb mit einer Stunde Fahrt aus der Stadt raus. Ich bin also täglich von 8-19 Uhr unterwegs.

Ich musste diesen Job annehmen, da ich gerade erst meinen Abschluss gemacht habe und bereits ein halbes Jahr gesucht hatte. Ich werde immer wieder zu Vorstellungsgesprächen eingeladen, scheide aber immer in der letzten Runde aus. Trotzdem möchte ich es weiter versuchen und so schnell wie möglich zu einem besseren Job wechseln.

Nun habe ich für nächste Woche eine Einladung zu einem weiteren Gespräch bekommen. Nur, wie soll ich das machen? Ich habe kein home Office, darf mir keinen Urlaub in der Probezeit nehmen, wenn ich zum Arzt will muss ich ein Attest mitbringen von wann bis wann ich in der Praxis war (das wäre also auch keine Ausrede), und ich weiß nicht, ob Krankschreibung eine Option ist, da ich bei den Bewerbungsgesprächen mit 3-5 Runden rechne und mich somit für eine einzige Stelle 3-5 mal krankschreiben lassen müsste.

Online-Gespräche „heimlich“ im Office führen geht auch nicht, da ich bei dem Arbeitgeber weder online Meetings noch einen privaten Raum dafür habe.

Habt ihr Ideen? Gibt es irgendeine Möglichkeit, diese Gespräche zu machen, ohne mich jedes Mal krank zu schreiben?


r/Ratschlag • • 13h ago

Freundschaft Ist es normal, dass man mit zunehmendem Alter immer weniger Freunde hat?

20 Upvotes

Ich habe das Gefühl, dass Freundschaften mit den Jahren irgendwie schwieriger werden. Früher hat man sich einfach regelmäßig gesehen, aber irgendwann hat jeder seine eigenen Verpflichtungen und man hört immer seltener voneinander.

Manchmal frage ich mich, ob man sich damit einfach abfinden muss oder ob man aktiv etwas dagegen tun sollte.

Wie geht man am besten damit um, ohne anderen hinterherzulaufen?


r/Ratschlag • • 11h ago

Gesundheit Glücksspielsucht

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Guten Tag alle miteinander ,

Kurze Fakten zu mir: m, 20,

Ich spiele schon seit meinem 17 Lebensjahr mal immer wieder in Kneipen am Automaten. Hier und da mal 10-20€ nichts ernstes .

Jedoch hab ich mit 19 angefangen richtig zu spielen auch in Spielbanken . Allein dort war ich mind 2-3 mal die Woche und hab dort um die 15-20k verspielt . Dann mit 20 hab ich mich hier in Deutschland sperren gelassen. Das hat genau zwei Wochen gehalten dann fing ich an online auf Seiten zu spielen .

Seit dem hab ich dort auch nochmal 20k verspielt also alles in einem sehr kurzen Zeitraum . Ich versuche immer mal wider aufzuhören. Jedoch hilft nicht wirklich was .

Deshalb ist meine Frage ob ihr irgendwelche tips habt was ich versuchen könnte .

Mit freundlichen Grüßen


r/Ratschlag • • 1d ago

Nachbarn Marderschreck des Nachbarn unerträglich laut und niemand anderes hört es

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Unser Nachbar hat in seinem Auto kürzlich einen Marderschreck verbaut und das Teil ist so dermaßen laut und unangenehm für mich, dass ich es bei offener Tür selbst in der Wohnung höre wenn sein Auto im Hof steht. Und niemand versteht mich weil's für die anderen nicht hörbar ist. Es gibt leider keine anderen freien Parkplätze im Umkreis. Habt ihr eine Idee wie man das am besten lösen kann? Verstehe schließlich auch den Nachbarn wenn er keinen Marderverbiss haben will aber ein Kompromiss fällt mir bisher nicht ein.


r/Ratschlag • • 1h ago

Gesundheit Herzmuskelentzündung oder wirklich nur Verspannungen?

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Hi zusammen,

war leider vor einer Woche Samstag nicht 100% fit und habe draußen knapp 10 Stunden gearbeitet. Pflaster gelegt und geschaufelt. Sonntags gings mir schon ein wenig besser war dort auch knapp eine Stunde im Gym und eine kleine runde in der Sauna. Abends hat es dann angefangen leicht in der linken Brust zu ziehen. Nichts wildes eigentlich. Aber die Alarm Sirene im Kopf ging gleich an. Das Gefühl in der Brust war dann Montag/Dienstag auch fast den ganzen Tag da leider. Ebenso hab ich beim aufstehen oder beim Treppen gehen immer meinen Puls gespürt. Mittwoch war es dann fast ganz weg. Donnerstag war es wieder da. Bin dann direkt zum Hausarzt. Der hat ein EKG gemacht und auf der Brust rum gedrückt. Meinte dann wörtlich "100% keine Herzmuskelentzündung" - War dann Freitags nochmal bei einem anderen Hausarzt zum EKG und dort wurde auch ein Blut Schnelltest gemacht. Denke mit Tropin Werten. Dauerte 20 Minuten nach der Blutabnahme waren die Werte da. Hier auch alles Tip top lt. Arzt und Vermutung ebenfalls einfach nur muskulär bzw. verspannt.

Samstag und Sonntag war dann bis auf mini ziehen ab und an alles gut. Auch keine puls mehr beim Aufstehen oder Treppensteigen. War dann gestern also am Montag endlich nach einer Woche pause wieder ne Stunde im Gym. Training war super und ging ohne jegliche Probleme.

Heute Morgen dann aufgestanden und habe jetzt wieder dieses beschissene ziehen in der linken Brust. Kann das nicht genau beschreiben aber merke da zieht leicht was. Ab und an kann es auch mal kurz stechen. Schmerz aber nie mehr als 2/10. Fühle mich aber ansonsten fit. Habe halt echt schiss das hier etwas übersehen wurde. Kann aber auch sein das ich mich da zu sehr reinsteigere durch meine Hypochonder Kake.....würde mich mal um Erfahrungen oder Tipps freuen. Weiß nicht ob ich noch mehr untersuchen soll als schon eh getan.

Danke euch


r/Ratschlag • • 2h ago

Wohnen und Miete Ich möchte auf nachhaltigen Strom umsteigen. Worauf achtet ihr bei Anbietern für Ökostrom?

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Hi zusammen,

ich überlege gerade, meinen Stromanbieter zu wechseln und würde dabei gerne direkt auf Ökostrom umsteigen. Allerdings bin ich bei der ganzen Auswahl gerade etwas überfordert, weil gefühlt mittlerweile jeder zweite Stromanbieter mit Ökostrom wirbt und ich finde es ehrlich gesagt schwierig einzuschätzen, welche Angebote da wirklich sinnvoll sind. Ich muss jetzt nicht unbedingt den günstigsten Tarif haben und wäre auch bereit, ein bisschen mehr zu zahlen, wenn ich dadurch tatsächlich einen positiven Beitrag zur Umwelt leisten kann. Andererseits​ möchte ich natürlich auch nicht unnötig viel Geld ausgeben, nur weil irgendwo „100 % Ökostrom“ draufsteht.

Deshalb wollte ich mal hier nachfragen: Worauf habt ihr bei eurem Wechsel geachtet? Gibt es bestimmte Siegel oder Dinge, auf die man unbedingt schauen sollte​?

Und bei welchem Anbieter seid ihr aktuell? Seid ihr zufrieden und würdet ihr sie weiterempfehlen?

Danke euch schon mal für eure Tipps! :)


r/Ratschlag • • 2h ago

Gesundheit „Gerstenkorn“ am Augenlid?

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Hallo,

da wir gerade nicht so recht weiter wissen, dachte ich, ich Versuch es mal hier. Vielleicht hat jemand schon mal so eine Situation gehabt.

Es geht um meine kleine Tochter (2,5J).

Das Ganze hat im Mai angefangen. Das Augenlid der kleinen schwoll an und wurde immer dicker. Kinderarzt meinte es sei ein Gerstenkorn, Wärme sollte dabei unterstützen, dass es sich von selbst rausarbeitet.
Hat es Mitte Juni dann auch. Das Lid ist aufgegangen und das Gerstenkorn ist rausgekommen. Soweit so gut.

Es schien aber mehr drin zu hängen. Es heilte nie richtig ab und immer wieder schwoll das Lied an und ging auf. Teilweise lagen da nur Tage dazwischen. Vor allem wenn sie geweint hat.

Seit Juli sind wir mit ihr immer wieder in der Augenklinik. Seit dem wird es mit Kortisonsalbe behandelt. Eine OP wollte man abwarten um zu schauen ob es abheilt. Im August hat man entschieden es raus zu operieren. Dann wurde es im September allerdings besser… für wenige Wochen. Es heilt nicht wirklich ab bzw. kommt immer wieder. Dann war sich die (Ober)Ärztin nicht mehr sicher ob es sich weiterhin um ein Gerstenkorn handelt. Also keine OP mit dem Auftrag ein Gerstenkorn zu entfernen, sondern „Aufmachen, schauen was es ist und spülen“.
Diese OP sollte vor ein paar Tagen stattfinden, wurde allerdings leider auf Grund anderer Notfälle abgesagt.
Der neue Termin ist nun in 2 Wochen.

Seit ein paar Tagen sieht die Stelle wo das Gerstenkorn war allerdings sehr gut aus und ist nur noch ganz leicht gerötet und abgeschwollen.

Nun der Plot twist. Wenige Millimeter neben der Stelle, etwas weiter außen am Lid, bildet sich gerade wieder was / das Lid schwillt erneut an.

Wir sind echt ratlos.
Kennt jemand einen ähnlichen Fall?
Wie habt ihr das in den Griff bekommen?

Zur Info noch:
- Zucker ist gemessen und unauffällig
- durch eine Lebensmittelunverträglichkeit ist unsere Tochter recht infektanfällig


r/Ratschlag • • 23h ago

Tiere Hündin aus dem Tierschutz löst sich nur einmal in zwei Tagen

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Hallo zusammen,

wir haben am Samstag unsere Hündin aus dem Tierschutz abgeholt. Die Maus ist eine ganz liebe, ruhige und zurückhaltende zweijährige Hündin. Sie ist uns gegenüber zutraulich, hat keine Angst vor uns, fordert Streicheln und schmusen ein , ist aber noch sehr unsicher im Haus. Bisher hält sie sich am liebsten im Schlafzimmer auf dem Teppich vor unserem Bett auf, ich denke dass zwischen Wand und Bett für sie eine Art Schutzraum ist. Sie kommt immer Mal wieder gucken und traut sich immer weiter ins Haus herein, freut sich wenn wir zu ihr gehen, schläft und ruht aber sehr viel, was ja okay und normal ist.

Was uns ein bisschen Sorgen macht, ist dass sie bisher nur einmal, gestern morgen Pipi gemacht hat. Großes Geschäft noch gar nicht. Sie frisst und trinkt ganz normal, hat auch gut Appetit, aber draußen schnüffelt sie nur und das war es. Wir waren immer so 4 Mal mit ihr im Garten, der Tierschutzverein rät die Hunde die ersten 2-3 Tage erstmal nur in den Garten zu bringen. Kein Gassi oder größere Runden.

Ich hatte bereits eine andere Hündin aus dem Tierschutz, da war das von Anfang an kein Thema.

Was denkt ihr bzw ratet ihr mir?


r/Ratschlag • • 14h ago

Die kleinen Dinge des Alltags Optikerratschlag: Brille kann nicht angepasst werden, Material unbiegsam

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Hallo,

habe mir letzte Woche eine neue Brille ausgesucht. Soweit so gut, dies wäre das Modell: https://www.fielmann.de/p/longchamp-lo2160-728-petrol-24127/

Nach wenigen Stunden tragen bemerkte ich, dass sie nicht so bequem saß, also bin ich nochmal zum Optiker, um alles einstellen zu lassen. Übers Wochenende habe ich die neue Anpassung getestet und habe Schmerzen an der oberen Kante des Ohres bemerkt. Bin also heute nochmal hin und da wurde dann mit verschiedenen Techniken versucht den Bügel richtig zu biegen. Dies hat allerdings eher schlecht als Recht funktioniert, trotz Einsatz von Zangen durch die der Bügel nun auch Dellen hat. Der Optiker meinte dass das Material nicht an der Stelle gebogen werden kann, an der es für mein Ohr passend wäre. Eine von ihm angeführte Markierung zeigt dies. Ich solle nun die neue Anpassung testen. Ich bin etwas ratlos. Kann es denn wirklich sein dass ein Brillenbügel so starr ist dass er nicht individuell angepasst werden kann?


r/Ratschlag • • 1d ago

Arbeitsplatz Freundschaft mit jüngerer Arbeitskollegin wird komisch beäugt. Wie damit umgehen?

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Folgendes Problem. Ich bin weiblich, 32 und verstehe mich grundsätzlich mit allen in meinem Team gut, aber bin mit keinem übermäßig eng befreundet. Seit ein paar Monaten haben wir eine neue Mitarbeiterin, sie ist 18 und hat mich von Anfang als ihre „Work-Mom“ bezeichnet. Ich mag sie gern, sie erinnert mich einfach sehr an mich in dem Alter (ähnliche Familiengeschichte, psychische Probleme wie ich zu der Zeit) und es fühlt sich für mich ein bisschen an, wie das Verhältnis zu einer kleinen Schwester, auf die ich etwas aufpassen muss. Generell hängen sich häufig unsere jüngeren Mitarbeiter ein bisschen an mich, wahrscheinlich weil ich im Gegensatz zu allen anderen einfach mit ihnen auf Augenhöhe spreche und sie bei mir keine Angst haben müssen Fragen zu stellen. Das stößt nun aber zunehmend denjenigen, die eher so in meinem Alter oder etwas älter sind, unangenehm auf und ich bekomme oft blöde Kommentare ab. Das geht dann immer in die Richtung es sei komisch, dass ich mich mit den jüngeren abgebe. Sobald ich mich mit ihr unterhalte, rollt irgendwer mit den Augen etc. Und ich weiß auch dass aktuell hinter meinem Rücken sehr schlecht über mich gesprochen wird. Generell ist die Stimmung gerade ein bisschen angespannt, weil ich den Job wechseln werde und mir das scheinbar auch irgendwie alle bisschen übel nehmen. Ich hab einfach keine Lust auf ständiges hinter dem Rücken ablästern, ein bisschen Angst dass irgendwer komischen Gerüchte in die Welt setzt und bin gerade am überlegen ob es sich lohnt, dass ich mich nochmal mit allen zusammensetze und das Anspreche, oder es einfach gut sein lasse, weil ich in 4 Wochen ohnehin weg bin.


r/Ratschlag • • 16h ago

Nachbarn Müll im Briefkasten

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Irgendso ein absolut widerwärtiger Asi schmeißt uns gelegentlich benutzte Taschentücher in den Briefkasten und so langsam habe ich echt die Schnauze voll. Es ist gut möglich, dass es auch ein Kind ist welches denkt, das sei sehr lustig.

Wir wohnen in einer Wohnung einer größeren Genossenschaft. Es gibt an jedem Wohngebäude über 15 Briefkasten und wir wundern uns, ob das was persönliches ist oder ob das wahllos passiert, dass das jetzt schon mehrfach in unserem Briefkasten gelandet ist. Bis auf ein Hallo kennt uns keiner hier wirklich und umgekehrt genauso. Haben auch mit absolut Niemanden hier Stress.

Jedenfalls wollte ich mal fragen, ob es Ideen gibt, was man legal dagegen tun kann. Natürlich hatte ich schon überlegt von Innen etwas anzubringen womit man sich schön die Haut aufreißen kann, sobald man mal denkt da die Finger reinstecken zu müssen, aber mir ist klar, dass das wahrscheinlich illegal ist und zudem auch die Postboten das sicherlich nicht super finden und dass das vermutlich auch nichts bringt.

Bin für alle Ideen offen. Rauszufinden wer das ist/wahr ist ohnehin unmöglich.


r/Ratschlag • • 21h ago

WG TW: Mitbewohner schreibt Kommilitoninnen übergriffige Nachrichten

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TW: Übergriffigkeit

Liebe Community,

ich (W27) bin in einer doofen Situation und weiß gerade nicht, wie ich damit umgehen soll. Seit bald zwei Jahren lebe ich nun in meiner 6er WG und bin da eigentlich sehr zufrieden. Unser neuester Zuwachs, sagen wir Minnie, (W25) ist erst seit einigen Wochen Teil der Gemeinschaft und wir mögen sie alle sehr gern. Ein weiterer Mitbewohner, nennen wir ihn Hannes (M23), ist einer der längsten dort lebenden Mitbewohner. Er und meine andere Mitbewohnerin Chiara (W21) leben seit fast drei Jahren zusammen und verstehen sich, trotz einiger Unterschiede, eigentlich sehr gut.

Ich bin seit Anfang des Jahres die Hauptmieterin und fühle mich entsprechend auch, gerade bei grundsätzlichen Fragen, für meine Mitbewohner*innen verantwortlich. Nun hat sich folgendes ereignet:

Scheinbar hat sich bei einem Geburtstag einer gemeinsamen Freundin, auf dem aus unserer nur Minnie anwesend war, etwas über Hannes herausgestellt: eine Kommilitonin von ihm erzählte vor mehreren Personen, dass neben ihr auch viele weitere Frauen des selben Studienganges von Hannes die gleiche oder sehr ähnliche, eindeutig sexuell übergriffige Nachrichten erhalten haben. Die Studentinnen sammeln derzeit Screenshots und andere Belege, um gegen ihn vorzugehen. Ich weiß das von sehr guten Freunden, die ebenfalls dabei waren.

Ich weiß zwar nicht eindeutig, ob das, was die Mitstudentin erzählt hat, so stimmt. Aber als ich davon erfahren habe, hat es leider auch in mein Bild von Hannes gepasst. Auf verschiedenen Partys hat er sich sehr unangenehm meinen Freundinnen gegenüber verhalten. Deswegen hat es bereits ein Gespräch gegeben. Das ist mir zugegebenermaßen auch unglaublich schwer gefallen und ich bin mir nicht sicher, ob ich ausreichend klar gemacht habe, dass übergriffiges Verhalten völlig inakzeptabel sind. Wir sind eine ziemlich linke WG und politisch aktiv oder zumindest sehr interessiert.

Als ich Chiara davon erzählte, war sich zwar auch (leider) nicht überrascht, trotzdem ziemlich erschlagen und traurig. Wir einigten uns darauf, dass es nun wichtig sei, erstmal Minnie ein Gespräch anzubieten und sie ein wenig aufzufangen. Ich kann mir vorstellen, dass es für sie unfassbar unangenehm sein musste, so etwas über ihren neuen Mitbewohner zu erfahren. Möglicherweise fühlt sie sich deswegen in der WG nicht mehr so wohl? Bisher hat sie auf meine Nachricht nicht geantwortet und ich habe Sorge, sie mit meinem Gesprächsangebot überfordert zu haben.

Außerdem bin ich total überfordert damit, wie ich mit Hannes umgehen soll. Ich hatte ein freundliches, aber sehr distanziertes Verhältnis zu ihm und sollte es stimmen, was die Kommilitonin erzählt, weiß ich nicht, ob ein weiteres Zusammenleben funktioniert. Wann schütze ich einen potentiellen Täter? Wann behandele ich einen Mitbewohner unfair? Macht eine direkte Konfrontation Sinn? Wie bekomme ich das gut hin?

Ich freue mich sehr auf euren Input!


r/Ratschlag • • 19h ago

Gesundheit Kompletter Verlust der Sexualfunktion durch Isotretinoin, was jetzt?

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Kurze Vorwarnung: Ich möchte hier niemanden davor abschrecken, Isotretinoin gegen schwere Akne zu nehmen. Bei manchen kann es wirklich nötig sein.
Es soll hier nur um meine Nebenwirkungen gehen und ob der Zusammenhang passt.

Ich habe bereits einen Termin bei meinem Hautarzt deswegen frage ich hier nur um Unterstützende Hilfe.

Ich hatte seit ich 11 war zystische Akne die sich mittlerweile auf den ganzen Körper ausgedehnt hat und ich habe mit meinem Hautarzt fast alles durchprobiert. Bis nur noch Isotretinoin übrig blieb.

Dann habe ich es bekommen und meine Akne ist jetzt seit 2 Monaten weg, aber seitdem habe ich auch kein Gefühl beim Orgasmus mehr, mein Penis ist (sexuell) taub und meine Hoden sind geschrumpft.

Ich bin sonst ein gesunder 19 jähriger Junge. Nehme keine anderen Substanzen oder Medikamente, nur Isotretinoin. Ich hatte sonst nie Probleme bei sowas.

Deswegen frage ich mich: Was jetzt? Vor allem gegen die Akne? Und hat jemand anders dieses Problem erlebt?


r/Ratschlag • • 23m ago

Kaufberatung Wechsel von iPhone 12 Pro Max zu 18 Pro Max sinnvoll? - Ja oder Nein

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Hallo zusammen, ich brauche bitte euren Ratschlag.

Aktuell besitze ich das IPhone 12 pro max. Manchmal bin ich mit Fotos des Handys sowohl von der Hauptkamer als auch von der Selfie Kamera etwas enttäuscht. Zudem wird mein Handy bei voller Displayhelligkeit oft sehr heiß. Videocalls werden teilweise wegen Überhitzung beendet. Aber auch wenn ich 4k Aufnahmen mache hat es sich schon wegen Überhitzung ausgeschaltet.

Jetzt plane ich nächstes Jahr nach Vietnam zu reisen und möchte dort ungehindert schöne hochauflösende Videos aufnehmen. Auch möchte ich eine bessere Bildqualität.

jetzt habe ich mir auf youtube vergleichsfotos vom iPhone 18 Pro max und meinem 12 Pro max angeschaut und war etwas enttäuscht, da ich nicht wirklich eine Verbesserung feststellen konnte. Ich frage mich ob es überhaupt sinnvoll für mich ist vom 12 Pro max auf das 18 Pro max umzusteigen. Was wären Eure Tips hierzu und was würdet Ihr mir raten?


r/Ratschlag • • 2h ago

Nachbarn Hund vom Nachbarn bällt morgens vor 06:00 Uhr rum

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Hallo zusammen,
meine Frau und ich haben vor 1,5 Jahren ein Reihenendhaus mit einem kleinen Garten, gekauft. Soweit sind wir mehr als zufrieden. Mit den Nachbarn im Reihenhaus kommen wir soweit gut zurecht. Bis auf den Nachbarn, dessen Garten/Haus unmittelbar hinter unserem Garten befindet.

Das Wohngebiet ist ein altes "Neu"baugebiet von 1996. Die Häuser und Gärten sind klein und enge an eng gebaut. Durch Beflanzung und Zaun bestand bereits vor unserem Einzug ein Sichtschutz zu den dahinterliegenden Grundstücken bzw. Gärten. Jedoch bekommt man akustisch fast alles mit, was in dessen Garten passiert. Was an sich kein großes Problem ist.

Vor paar Monaten jedoch, fing der Nachbar an, seine Hunde vor 06 Uhr morgens in den Garten zu lassen. Und diese Hunde bellen. Warum die bellen? Keine Ahnung. Mal ist es ein kurzer lauter Bell, mal ein Bellen über mehrere Sekunden. Das Ballen, ob kurz oder lang, sorgt dafür, dass meine Frau und ich teilweise schreckhaft im Bett aufwachen und schwer wieder einschlafen können. Heute zum Beispiel ging es um 05:20 Uhr morgens los. Von Nachbarn selbst hört man keinen Bemühungen, dass die Hunde aufhören sollen zu bellen. Ich gehe davon aus, dass er kurz die Terassentür auf macht, die Hunde rauslässt und nach 1-2 Minuten wieder reinholt, ohne selbst rauszugehen.

Meine Frau und ich verzweifeln langsam daran, da es mittlerweile, fast täglich passiert. Auch am Wochenende.

Ich wollte die Tage das Gespräch beim Nachbarn ersuchen. Ich weiß jedoch nicht wie ich das Gesrpäch angehen soll. Wir sind erst frisch hingezogen und ich möchte nicht gleich wie ein Anzeigehauptmeister rüberkommen. Vielleicht habt ihr ein Rat oder Vorschlag, was ich hierzu machen kann, bzw. Tipps für das Gespräch.